Das Wachkoma kann die Folge von verschiedenen Auslösern sein. Ein Unfall oder auch ein Schlaganfall können die Großhirnrinde so stark schädigen, dass der Patient in einen bewusstlosen und schlafähnlichen Zustand fällt, der als Wachkoma bekannt ist. Meist handelt es sich hierbei um ein dauerhaftes Koma, das eine intensive Pflege und Betreuung notwendig macht. Die Herausforderung an die Betreuer ist groß. Eine Kommunikation mit den Patienten ist bei der Wachkoma-Pflege nur eingeschränkt möglich. Sie können nicht mitteilen, ob sie Schmerzen haben, sich unwohl fühlen, hungrig oder durstig sind. Aus diesen Gründen ist eine individuelle Behandlung notwendig, die mit viel Herz und dem Blick für das Detail durchgeführt wird. Der Pflegedienst Weyerstraß hat in der Wachkoma-Pflege bereits viel Erfahrung gesammelt.

Warum individuelle Wachkoma-Pflege für Betroffene so wichtig ist

Das sogenannte appallische Syndrom kann unterschiedliche Auswirkungen auf den Körper haben. Besonders häufig tritt die Bewusstlosigkeit mit Wachkoma so stark ein, dass der Patient eine 24h Dauerpflege benötigt. Eine intensive Pflege, sowohl bei der körperlichen Hygiene als auch bei der Nahrungsaufnahme, ist unbedingt zu beachten. Nur so ist es möglich, dass die Erhaltung des körperlichen Wohlbefindens gewährleistet werden kann. Im Hinblick auf eine mögliche Rehabilitation wird in der Wachkoma-Pflege darauf geachtet, aktivierende Maßnahmen vorzunehmen. Muskelstimulationen sind ein wichtiger Teil dieser Betreuung.

Nicht zu unterschätzen ist die Wirkung von einem einfühlsamen Umfeld auf den Wachkoma Patienten in der Intensivpflege. Auch wenn die Betroffenen keine aktive Teilhabe an ihrem Umfeld haben, so kann sich der Zustand verbessern, wenn das Umfeld dauerhaft durch Zuwendung und Aufmerksamkeit geprägt ist. Bei der Wachkoma-Pflege ist es daher ganz besonders wichtig, dass die ausgebildeten Pfleger und Pflegerinnen mit einer hohen Aufmerksamkeit arbeiten. So wird gewährleistet, dass bereits sehr kleine Veränderungen am Patienten wahrgenommen werden können. Dazu gehören Zuckungen ebenso wie Bewegungen der Pupillen. Diese oft ersten Signale sind ein wichtiger Schritt zur Rehabilitation. Zudem ist es bei einer Wachkoma-Pflege unbedingt empfehlenswert, Angehörige mit einzubinden. So wird darauf geachtet, Stimulationsreize für den Betroffenen zu schaffen und seine emotionalen Bindungen zu nutzen, um ihm den Rückweg in das aktive Leben zu ermöglichen.

Intensive Wachkoma-Pflege im Rahmen der Rehabilitation

Die Wachkoma-Pflege beinhaltet nicht nur die Pflege und Betreuung von Patienten im bewusstlosen Zustand. Auch die Phase der Rehabilitation ist ein besonders wichtiger Punkt. Hier spielt die Selbstständigkeit des Patienten eine wichtige Rolle, da die Unterstützung durch das Personal darauf aufbaut. Im Fokus steht die aktivierende Betreuung in der Phase der Rehabilitation. So wird darauf geachtet, mit Hilfe von Koordinationsübungen, einem Schlucktraining sowie einer sanften Stimulation der Muskeln zu arbeiten. Bereits im Rahmen der Grundversorgung ist es möglich, mit Hilfe von Stimulationen zu arbeiten. Wichtig ist es dabei jedoch, dass diese Stimulationen bis ins kleinste Detail direkt auf den Betroffenen zugeschnitten werden. So ist es möglich mit Hilfe der Wachkoma-Pflege die Bewusstseinsänderung bei einem Patienten zu unterstützen.

Die Wachkoma-Pflege ist eine individuell zusammengestellte Pflege in enger Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten sowie den Angehörigen der Betroffenen, die weit über die hygienische Pflege hinausgeht.